Ich wünschte, ich könnte weinen.

(Die Vorgabe: Einen Text, der die Worte „Ich glaube nicht, dass ich das will, aber ich denke, ich nehm das. Weil es besser ist, als gar kein Gefühl“ beinhaltet. Bitteschön! Und den Ursprung des ganzen findet ihr in diesem wunderschönen Blog!)

Ich wünschte, ich könnte weinen. Weinen und schreien, schreien und weinen. Mit den Händen auf den nackten Boden schlagend, so doll, dass mir der Rotz aus der Nase läuft, die Tränen über beide Wangen kleine Rinnsale bilden, um sich unterm Kinn wieder vereint in die Tiefe zu stürzen. So heillos, dass die Welt in einem Umhang aus Schmerz verschwimmt. Read More

24. Juli

Den ganzen Tag trage ich schon dieses ungute Gefühl der Unruhe in mir herum. Als hätte sich etwas zwischen uns geändert und ich habe es einfach nicht mitbekommen. „Uns“ bedeutet dabei eher ‚du‘ und ‚ich‘. Denn wir haben uns noch nie gesehen. Wir kennen uns jetzt 10 Tage und haben uns noch nie gesehen. Read More

Eine Sehrkurzgeschichte in 3 Akten

Prolog

„Ein epischer Moment, Blut rinnt den Schrank herunter. Es ist beinahe unwirklich rot. Welch schöner Farbton.“ Stopp. Gedanken, konzentriert euch, Zeit für ein wenig mehr Fokus, auf die aktuelle Geschehnisse. „Die Sonne geht auf. Wie schön. Die frische Morgenluft fühlt sich gut an in den Lungen. Ist das wirklich ein Falke dort über den Dächern Hamburgs?“ Read More

Ich

Wer ich bin?

Ich bin ich!

Aber manchmal auch nicht

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